Jesus Christus - der Weg und die Wahrheit und das Leben

- Johannes 14:6

Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst! Ich habe dich bei  deinem Namen gerufen; du bist mein.
-Jesaja 43:1

Herzlich Willkommen zu meiner Reise-Geschichte, wie Jesus Christus um mich warb und mich darauf vorbereitete, ihn als Herrn & Erlöser & liebenden Vater kennenzulernen und anzunehmen :) Nachtrag: Mein Zeugnis bildet eher eine Art Roten Faden in diesem Text - es hat sich, wie so typisch beim Schreiben, ganz anders entwickelt als gedacht. Mir kamen einige Gedankenimpulse + Bibelstellen, die verwendet werden wollten. ;)
Als Überblick: Jesus Christus befreite mich aus psychischen Symptomen wie chronischer innerer Leere, irgendwie dauerpräsenter Dunkelheit, getriebenem auf-der-Suche-sein, Depressionseinbrüchen mit Suizidgedanken (im Wechsel mit sehr fröhlichen Phasen und Tagen), teilweise extremen Stimmungsschwankungen, Zuständen von Existenz-nicht-aushalten-können, Sinnlosigkeit-Taubheit uuund aus der Spiritualität (die die eben genannten Symptome schleichend-insgeheim verschärfte).

Der erste Ruf Jesu Christi, der mich erreichte (Mai 2017) - den ich bewusst wahr- und indirekt annahm - war irgendwie cool und ein bisschen spektakulär. Damals war ich noch Polizistin in Hamburg (obwohl es eine besondere & wertvolle Zeit war, ist es mir super unangenehm, das zu sagen, weil der Beruf meinem Wesen zum Teil einfach voll widerspricht und ich "das alles" sowieso nicht konnte, aber es gehört nunmal zum Zeugnis..), und gerade in der Spitaler Straße im Einsatz. Eine Frau kam auf meinen Kollegen und mich zu und sprach:

"Jesus Christus ist mir heute Morgen am Himmel erschienen und sagte mir, ich solle zu einem Polizisten / einer Polizistin gehen, um ihm oder ihr zu sagen, sie solle die Bibel lesen."

Das war schon irgendwie `ne Nummer. ;D Ich weiß gar nicht mehr recht, was diese warmherzig strahlende Frau noch so erzählt hat. Dass sie nicht weiß, ob ihre Botschaft für meinen Kollegen oder mich bestimmt ist. In meiner Erinnerung sehe ich noch, wie sie zwischen uns hin und herschaute. Und ich erinnere mich, dass sie sehr aufgeweckt-fröhlich wirkte.

Ich wusste, dass sie mich meint. Ich fühlte mich angesprochen und es passte total zu dem Zeitpunkt bzw. zu generell zu der Phase, in der ich steckte - Verlorenheit hoch 1000000000000000000000000000000000000... und innerliche Zerrissenheit von Gefühlszuständen, die mich irgendwie im Griff hatten. Gefühlszustände von gebrochen-sein, Kummer, Sinnlosigkeit, psychischer + körperlicher Kraftlosigkeit, Todessehnsucht, unruhiger bis explosiver Anspannung ,...

Mein Kollege hatte die Frau etwas genervt gebeten, zu gehen, glaube ich. Von mir wurde sie wahrscheinlich etwas kindlich-schüchtern und auch etwas baff-interessiert angestarrt, weil diese Nachricht von Jesus Christus, wie gesagt, so sehr zu meiner aktuellen Lage passte und so sehr wie für mich bestimmt wirkte - was sie ja auch war, denn Er wusste schließlich genau, wie es gerade um mich stand. :) So eine Nachricht von JESUS CHRISTUS war da schon irgendwie tröstend. Gab das Gefühl, gesehen zu werden, nicht allein zu sein.

Hast auch du schon einmal das Gefühl gehabt, dich irgendwie ganz persönlich angesprochen zu fühlen, wenn dir z.B. jemand von Jesus Christus erzählt hat? Hattest du den Eindruck, dass DU als einzelne Person gemeint bist, du ganz individuell?  Jesus Christus ruft auch dich. Er lädt jeden ein, zu ihm zu kommen. :) Jesus lädt jeden dazu ein, seine Erlösungstat am Kreuz von Golgatha für sich persönlich anzunehmen. Gott lädt jeden dazu ein, seine bedingungslose Liebe anzunehmen, seinen Frieden, seine Ruhe, seine Freude, die Zuversicht und helle Hoffnung in Ihm und durch Ihn. :)

Frieden lasse ich euch,
meinen Frieden gebe ich euch; nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch. Euer Herz werde nicht bestürzt, sei auch nicht furchtsam. Ihr habt gehört, dass ich zu euch gesagt habe: Ich gehe hin, und ich komme zu euch.
- Jesus in Johannes 14:27+28

Volltreffer - Jesus Christus gibt wirklich nicht, wie die Welt gibt! Denn Jesus Christus sättigt; er schenkt Ankunft - und er macht frei (umsonst, übrigens - noch ein Unterschied zur Welt). Frei von psychischen Belastungen, Traumata, Verletzungen, Bindungen, Schuld, Scham, Elend. In Ihm und durch Ihn darf ich meinen Wert erkennen und annehmen.

Die Welt konnte mir nie auch nur ansatzweise das geben, was ich suchte. Deshalb fühlte ich mich vermutlich chronisch leer und taub und oft innerlich wie äußerlich rastlos-getrieben und auf der Suche. Doch kein Lebensumbruch, keine Veränderung der Lebensumstände konnte dieses Verlangen, dieses SUCHEN dauerhaft befriedigen. Jesus Christus kann das - er tut es. Wenn ich nicht auf Ihn schaue, nicht in seinem Wort lese, nicht seine Nähe suche im Gebet, fühle ich mich direkt irgendwie unvollständiger.

Die Welt hat mich nie wahrhaftig interessiert, und tut es jetzt, wo ich mit Jesus Christus gehen darf, sowieso nicht mehr - denn die Welt ist LEER. Vergänglich, nichtig, banal, dunkel, böse, gefallen. Das hat sie mir immer und immer wieder bewiesen, weil nichts ehrliche Veränderung brachte: Letzlich befand ich mich immer in demselben Kreislauf meines Lebens und des nervig-belastenden, getriebenen Suchens. Veränderung, Wandel, Abwechslung sind zwar Dinge, die meinem Naturell entsprechen, aber im Vergleich zu vor-Jesus habe ich jetzt Frieden und Sinn und Halt dabei.

In Jesus Christus ist Ankunft, Heilung. In Ihm / bei Ihm darf ich eine tiefe, authentische Freude voller Hoffnung und Zuversicht, voller LICHT, finden - nachhaltig. Aufgehoben-sein, geborgen-sein, und vor allem eben angekommen-sein. Unter mein Zeugnisvideo bei Youtube hat eine Glaubensschwester sehr treffend geschrieben: Willkommen, Schwester, endlich bist du zu Hause! :)
Mit Jesus Christus habe ich einen liebenden Schöpfer und Vater, bei dem ich aufmerksames mir-Zugewandtsein, verlässliche Führung und liebendes Aufgehobensein erfahren darf. Dieses Aufgehoben-sein macht total Sinn, weil Er ja auch derjenige ist, von dem ich komme - und zu dem ich hingehe, wenn Er mich aus dieser Welt abruft, weil ich Ihn als Herrn und Erlöser angenommen habe. Der Herr ist der gute Hirte, der sich kümmert um seine Schäfchen.:)

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer nicht durch die Tür in den Hof der Schafe eingeht, sondern woanders hinübersteigt, der ist ein Dieb und ein Räuber. Wer aber durch die Tür eingeht, ist der Hirte der Schafe. Diesem öffnet der Torhüter, und die Schafe hören seine Stimme, und er ruft die eigenen Schafe mit Namen und führt sie heraus. Wenn er seine eigenen Schafe alle herausgeführt hat, geht er vor ihnen her, und die Schafe folgen ihm, weil sie seine Stimme kennen.

Jesus sprach nun wiederum zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ich bin die Tür der Schafe. Alle, die vor mir gekommen sind, sind Diebe und Räuber; aber die Schafe hörten nicht auf sie. Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich eingeht, so wird er errettet werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden. Der Dieb kommt nur, um zu stehlen und zu schlachten und zu verderben. Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es in Überfluss haben. Ich bin der gute Hirte; der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe.

- Jesus in Johannes 10:1-4 und Johannes 10:7-11

Dass der Dieb (= Teufel, Satan, Schlange, Wiedersacher, Drachen, oder für die "Yogis", die das hier vielleicht lesen: auch Kundalini) gekommen ist, um zu verderben und zu schlachten, das habe ich ja psychisch sehr intensiv erfahren dürfen, bevor Jesus mit seinem Wort die Bänne der Finsternis brach.


Zurück zur Spitaler Straße, zu dieser glücklichen Frau: Die Frau hatte dann auch bemerkt, dass ich diese Botschaft als für mich erkenne, das habe ich an ihren Augen gesehen. Wir hatten einen dieser Blickkontakte, in denen non-verbal so ein besonderer Austausch stattfindet. Sie vermittelte mir Wärme, Interesse / aufrichtiges Anliegen, Ehrlichkeit. Auch Jesus Christus selbst schaute mit seinem Heiligen Geist aus den Augen dieser Frau mich an, das weiß ich heute. :)

Obwohl ich als Jugendliche, um die Konfirmationszeit herum, irgendwie wusste, dass ich irgendwann "glauben" werde und "mehr" und "im größeren Rahmen" mit Gott zutun haben werde - nur halt noch nicht jetzt - , habe ich mich nie bewusst mit ihm beschäftigt. Mein "Ja, mit Gottes Hilfe" am Tag der Konfirmation habe ich im Herzen gespürt, ich meinte es auch so. Trotzdem habe ich nicht bewusst und aktiv nach Jesus Christus gesucht. Geht es jemanden von euch ähnlich? Dass der Ruf Jesu Christi zwar da war, aber irgendwie noch nicht der Zeitpunkt, sich darauf einzulassen? Dabei heißt es ja: Sucht den HERRN, während er sich finden lässt! Ruft ihn an, während er nahe ist. Der Gottlose verlasse seinen Weg und der Mann der Bosheit seine Gedanken! Und er kehre um zu dem HERRN, so wird er sich über ihn erbarmen, und zu unserem Gott, denn er ist reich an Vergebung! (Jesaja 55:6+7)
Ich möchte hier also nicht dazu animieren, einen Ruf Jesu Christi wegzuschieben. Denn wir wissen nicht, was morgen ist - das Morgen gehört dem Herrn; bei Ihm sind alle unsere Wege.

Mir ist rückwirkend eingefallen, dass ich noch etwa 1 Jahr vor der Begegnung mit dieser Botschafterin vor einer Freundin bekannt habe, dass ich an Jesus Christus glaube - und daraufhin eine Art jubelnde Freude im Herzen hatte. :) Und trotzdem war da kein Impuls, mich mal näher mit diesem Jesus Christus zu beschäftigen. Obwohl ich so sehr auf der Suche war. War ihr ausgeliefert, dieser Suche; "musste" Rastlosigkeit in teilweise recht impulsiver Weise ausleben. Dabei habe ich lange gar nicht gemerkt, dass ich suche. Weil es so normal für mich war, das war mein Lifestyle. Andere Menschen erzählen, dass sie seit ihrer Kindheit oder Jugend bewusst nach Gott gesucht haben. Seit ich mit Jesus Christus gehen darf (15.8.2020 :) ), weiß ich, dass meine Suche auch immer IHM galt, in allen möglichen Hinsichten. Nur war es mir einfach nicht bewusst klar. Suchst du auch? Wenn ja - weißt du, wonach oder wen du suchst? Es ist nahegliegend, dass auch du nach deinem liebenden Schöpfer & Vater suchst, der dich ins Leben gerufen hat. ;)

Und sucht ihr mich, so werdet ihr mich finden, ja, fragt ihr mit eurem ganzen Herzen nach mir, so werde ich mich von euch finden lassen, spricht der HERR.
- Jeremia 29:13

Diese Frau mit ihrer Jesus-Christus-Du-Sollst-Die-Bibel-Lesen-Botschaft blieb mir im Kopf & Herz - was vor allem für einen weiteren Ruf 3 Jahre später wichtig ist, der dann meine Bekehrung ins Rollen brachte. :) Doch da sind wir noch nicht. Das zeigt dann aber, wie genial die Wege unseres Herrn Jesus sind. Und dass er einfach aalles im Voraus weiß und plant. Auf die Wege des Herrn ist Verlass :) Er weiß vollkommen, was er tut.

Gott - sein Weg ist vollkommen; des HERRN Wort ist lauter; ein Schild ist er allen, die sich bei ihm bergen. Denn wer ist Gott außer dem HERRN? Und wer ist ein Fels außer unserem Gott? Gott ist meine starke Bergfestung, und vollkommen macht er meinen Weg.
- 2. Samuel 22:31-33

:)
Ca. 6 Wochen später war ich mit einer Freundin auf einem Festival. Auf dem Rückweg haben wir uns eine Pizza geholt, in Ludwigslust, glaube ich. Irgendwas mit Ludwig. Wir saßen im Auto, mit heruntergelassenen Scheiben. Von der anderen Straßenseite blickte eine Frau zu uns, zögerte, und kam dann herüber und schenkte mir einen Flyer mit einer Einladung zu einem - glaube ich - gemeinsamen Abendmahl mit (wahrscheinlich) ihrer Gemeinde.
Ich erzählte der Frau davon, dass ich kurz zuvor bereits ein deutliches "Zeichen" von Jesus Christus bekommen habe. Dies machte sie suuper glücklich (ja, ehrlich!). Sie sagte, dass sie jetzt weiß, dass es einen Grund hatte, aus dem Haus zu gehen, um diese Flyer zu verteilen, dass es richtig war, nochmal rauszugehen. Ich glaube, sie bedankte sich bei Gott dafür. Auf jeden Fall war deutlich, dass diese Frau sehr eingenommen-froh darüber war, zu einem Ruf von Jesus Christus einen weiteren Ruf überbracht zu haben. :) Und es war wirklich ein Ruf. Denn da war wieder dieses sich-persönlich-angesprochen-fühlen.

Diese Frau betonte sehr die Liebe Gottes, und was diese Liebe ihr bedeutete. Die Liebe Gottes sei nicht vergleichbar mit der Liebe, die sie von ihren Ehemännern kenne (sie war offenbar das zweite Mal verheiratet). Sie wirkte so überzeugt davon, von dieser Liebe Gottes, die so anders sei als die menschliche, das hat sich in mir eingeprägt.

Verkauft man nicht fünf Spatzen für zwei Pfennige? Und doch ist nicht einer von ihnen vor Gott vergessen. Bei euch aber sind sogar die Haare auf dem Kopf alle gezählt. Fürchtet euch nicht! Ihr seid mehr wert als viele Spatzen.
Jesus in Lukas 12:6+7

Gott, der Vater, hat sogar die Haare auf unserem Haupt gezählt! Bzw. er zählt sie nach wie vor. Ja, Jesus Christus ist wirklich der gute Hirte. Um jedes einzelne Haar seiner Schafe wird sich gekümmert, nichts bleibt seinem Blick verborgen. :)

Weiter geht die Ruf-Jesu-Christi-Reise: Der Herr Jesus war offenbar immer bei mir, und auch am anderen Ende der Welt durfte ich das erfahren: Weitere, (circa sechs) Wochen später, war ich nämlich in Neuseeland. Am Ufer des Lake Wakatipu in Queenstown sitzend, einen sog. Ferg-Burger in der Hand - ziemlich populärer Burger dort: meehrmals wurde ich von Reisenden gefragt, ob ich denn einen Fergburger gegessen hätte, als ich in Queenstown war (während meiner 6wöchigen Reise war ich ca. dreimal dort.:) ) Zunächst musste ich verneinen, doch diese Nachfragen haben mich dann neugierig gemacht. ;D

Jeeeedenfalls, so saß ich nun am Ufer mit diesem Burger, der sehr lecker war. Bis zu dem Zeitpunkt hatte ich allerdings keine Vergleichsmöglichkeiten. Da saß ich nun, und wurde von einem jungen Mann angesprochen, schätzungsweise ungefähr in meinem Alter (damals 27), ob er sich zu mir setzen dürfe. Ich war eigentlich nicht zum Reden aufgelegt und willigte etwas widerwillig ein. Er setzte sich mit einigem Abstand und fing an, zu zeichnen. Und ein wenig zu erzählen. Und eine Bibel hatte er in der Hand, was mir aber nur klar war, weil er sie erwähnte. Er erzählte, dass er versuchte, täglich darin zu lesen, weil es ihm guttäte. Ich weiß nicht mehr genau, wie es ablief, aber dieser Mann hat mir dann von Jesus erzählt und davon, wie dieser sein Leben verändert hat. Von Perspektivlosigkeit und ständigem Partymachen mit Betrinken als Lebensfokus zu einem sinnerfüllten Leben mit Frieden und Freude.

Er gab mir einen Miniflyer mit einer Einladung zu einem gemeinsamen Bibelkreis, der immer mittwochs stattfindet, um über Erfahrungen mit Jesus Christus zu sprechen. Den habe ich noch, in einem Reise-Notizbuch. Hingegangen bin ich dort nicht, obwohl ich das eigentlich fest vorhatte. Ich war ja auch irgendwie angetan davon, dass dieser Jesus scheinbar überall dort auftaucht, wo ich bin. Aber ich wurde krank, mit Fieber, Gliederschmerzen. Hatte ich andauernd zu der Zeit. Und das kam mir ganz gelegen, denn so ganz wohl war mir dabei nicht, zu diesem Bibelkreis zu gehen - fremde Menschen + fremde Sprache + soziale Ängste, Magenprobleme, Unsicherheiten ... Die Bibel kannte ich nicht einmal auf Deutsch, wie sollte ich sie dann in Englisch lesen? Wobei es ja auch um Erfahrungsaustausch mit Jesus gehen sollte. Letztlich alles Ausreden. Sonst wäre ich der Einladung ja gefolgt. Krank war ich zwar wirklich, doch ich hätte ja an einem anderen Mittwoch dort auftauchen können.

Das war die erste Reihe der Rufe Jesu Christi. :) Ich habe all diese Begegnungen im Herzen bewahrt. Ich hatte mir auch eine Bibel bestellt, die ich mitnahm auf meine anschließende Reise nach Malaysia. Ein wenig habe ich darin gelesen, im Lukas-Evangelium. Und wo ich gerade darüber schreibe - ein Lagerfeuerabend kommt mir soeben in den Sinn, der sich zu Beginn meiner Malaysiareise mit einigen Reisenden aus dem Gasthaus ergab.

Es war ein klassiches, sehr harmonisches Miteinander am abendlichen bis nächtlichen Lagerfeuer. Es wurde Quatsch erzählt, gelacht, sich über Drogen- und Partystories ausgetauscht, und über Gott geredet - über Glauben und Nichtglauben.
Der eine erzählte mir, dass er die Bibel und den Koran und die Tora von vorne bis hinten durchgelesen habe, aber an all das nicht glauben könne. Er - oder sein Kumpel, bin mir nicht sicher - erwähnte aber auch, dass Menschen, die ins Weltall geflogen sind, plötzlich anfängen, an Gott zu glauben, weil sie erkennen würden, dass hinter alledem einfach ein persönlicher (!) Schöpfer stecken müsse!

Vielleicht waren diese Impulse auch noch ein Anstupser, es mal mit dem Lesen in der Bibel zu versuchen. Das tat ich dann auch, aber die Schrift hat mich nicht so richtig bewegt, wirkte eher trocken und schwer zugänglich auf mich. Und dann, auch auf meiner Malaysia-Reise, kam das Yoga zu mir, das mich die nächsten 2,5 Jahre mal mehr, mal weniger intensiv begleiten sollte. Rückblickend ist zwar offensichtlich, dass Jesus natürlich auch in dieser Zeit bei mir war, doch das Thema Bibellesen rückte stark bis ganz in den Hintergrund - die Rufe, die ich bekommen hatte, legte ich irgendwo im Hinterkopf ab. Der Eintritt ins Yoga war der Anfang meines Abdriftens in die Spiritualität, die mich extrem von Gott entfernte, wie ich jetzt weiß: Diverse Aussagen aus der Lehre in dieser Szene stellen im Kern das absolute Gegenteil von dem dar, was Jesus Christus, der Sohn Gottes, lehrte.

In der Spiritualität glauben sie zwar irgendwie an Gott, aber dort wird Gott total unpersönlich dargestellt: Allmächtig, undefinierbar, also ohne Eigenschaften. Es wird auch von Gott als göttliche Quelle gesprochen, soweit ich das mitbekommen habe. Dem vermeintlichen Gott in der Spiritualität fehlt eine Persönlichkeit, ebenso eine persönliche Beziehung zwischen Mensch und Gott. Da in der Spiritualität "Ich bin mein eigener Herr und Gott, ich mache, was ich fühle und was sich richtig anfühlt und was meine Intuition mir eingibt" gelebt wird, liegt der Fokus halt sowieso absolut auf dem ICH. Das ist ein krasser Unterschied zu dem Leben mit dem lebendigen, persönlichen Gott, der sich in Jesus Christus offenbart hat.
Jedenfalls:

Verehrt wird aber nicht Gott, der Eine, der Schöpfer von allem, das existiert, sondern das Geschöpf:
Mensch + Tier + Gestirne  (Mond, Sterne, Planeten..) + Universum + ...

Dort, wo ich persönlich unterwegs war (Yoga Vidya), wird u.a. - ohne Witz!! - ein Mensch verehrt. Unfassbar empfinde ich das jetzt, dabei bin ich wohl die Letzte, die das unfassbar finden "sollte": Das Idolisieren eines Menschen ist mir definitiv nicht fremd.

Dort in dem Ashram verbeugt man sich sogar vor diesem Menschen, der als riesiges Bildnis über dem Altar hängt. Und sie verneigen sich vor Götzen-Statuen, die für "Attribute des Göttlichen" gehalten werden. Das Argument, dass es ja nur Attribute seien und nicht Gott, ändert nichts daran, dass dennoch diesen Statuen die Ehre gegeben wird, die allein dem Höchsten gebührt.  Wer mit dem einen, allmächtigen, wahrhaftigen Gott unterwegs ist, hätte all diesen Hokuspokus niemals nötig, der in der Spiritualität getrieben wird.

Du sollst keine andern Götter haben neben mir. Du sollst dir kein Götterbild machen, auch keinerlei Abbild dessen, was oben im Himmel oder was unten auf der Erde oder was im Wasser unter der Erde ist. Du sollst dich nicht vor ihnen niederwerfen und ihnen nicht dienen.
- 2. Mose 20:3-4

Gebote Gottes dienen unserem Schutz. Weil er weiß, welche Mächte der Finsternis hier auf der Erde verkehren; dass wir uns durch gewisse Praktiken den Dämonen öffnen. Sie zerstören uns, das ist ihr kurz- und langfristiges Ziel. Gott gibt uns Gebote aus Liebe.
Generell kann man wohl sagen: Wie damals, so heute (das hat eine Schwester im Herrn mal so schön gesagt; seitdem habe ich das übernommen, weil es so fließend-aussagekräftig ist):
Im Alten Testament liest man auch davon, wie die Menschen Altäre bauten, um dort irgendwelchen Göttern zu opfern und ihnen zu dienen, sich vor ihnen niederzuwerfen. Nur dem Gott, der sie geschaffen hat und ihnen das Leben mit allem drum und dran schenkte und gewährte, für den fanden sie keine Beachtung. Crazy, dass sich genau das bis heute durchzieht. Das Wort Gottes beschreibt diese Verehrung der Geschöpfe / des Erschaffenen anstelle des persönlichen Schöpfers ganz gut in Römer 1:22-25:

Indem sie sich für Weise ausgaben, sind sie zu Narren geworden und haben die
Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes verwandelt in das Gleichnis eines Bildes vom vergänglichen Menschen und von Vögeln und von vierfüßigen und kriechenden Tieren. Darum hat Gott sie dahingegeben in den Begierden ihrer Herzen in die Unreinheit , ihre Leiber untereinander zu schänden, sie, welche die Wahrheit Gottes in die Lüge verwandelt und dem Geschöpf Verehrung und Dienst dargebracht haben statt dem Schöpfer, der gepriesen ist in Ewigkeit. Amen.

Und die folgenden zwei Verse benennen ziemlich eindeutig den Götzendienst mit diesen Statuen, die für "göttliche Attribute" gehalten und als solche angerufen und verehrt werden (z.B. beim Mantrasingen):

(...)
Und du hast die Götter aus Silber und Gold, aus Bronze, Eisen, Holz und Stein gerühmt, die nicht sehen und nicht hören und nicht verstehen. Aber den Gott, in dessen Hand dein Odem ist und bei dem alle deine Wege sind, hast du nicht geehrt.
- Daniel 5:23

Und die Übrigen der Menschen, die durch diese Plagen nicht getötet wurden, taten auch nicht Buße von den Werken ihrer Hände, nicht mehr anzubeten die Dämonen und die goldenen und die silbernen und die bronzenen und die steinernen und die hölzernen Götzenbilder, die weder sehen noch hören noch wandeln können.
- Offenbarung 9:20

Ich habe bei diesem Wahn auch mitgemacht - wenn wir im großen Saal zum Mantrasingen zusammenkamen in diesem Ashram, verbeugten wir uns am Ende vor dem Altar, auf dem die Dämonen-Statuen (Shiva, Ganesha,...) platziert waren und über dem ein Bildnis eines Menschen hing. Dämonenanbetung und Götzendienst vom Feinsten.

Dabei habe ich schon damals vergeblich in diesen dunklen, kalten Augen des dort hängenden Portraits (Swami Sivananda) das gesucht, das einem "Meister" im spirituellen Sinne entsprechen sollte: wärmstes Licht und herzlichste Liebe und intensivste, liebevollste Tiefe. Wie gesagt: Vergeblich. Habe manchmal richtig in diese Augen der so-called "Meister" gestarrt, die in dem Ashram an Treppenaufgängen hängen. Nichts zu finden außer schwarze, stumpfe Finsternis! Schaut doch mal genau hin!!!

Meistens habe ich einfach mitgemacht, wenn alle in dem Saal sich verbeugten, ohne recht mit dem Herzen dabei zu sein. Es gab aber auch Phasen, in denen ich etwas mit Shiva & Co. anfangen konnte und mich bei ihnen und "beim Universum" bedankt habe für "die Hilfe"; zu der Zeit habe ich sehr regelmäßig Yoga praktiziert. Meistens hatte ich zum Glück keinen Zugang zu diesen "Göttern". Ebenso konnte ich diesem Gott als undefinierbare Quelle nichts abgewinnen - Gott als unpersönliche, distanzierte, verschwommene "Quelle", macht ja auch irgendwie keinen Sinn. Nicht, dass wir Gott mit unserem begrenzten menschlichen Mini-Verstand erfassen könnten! Das meine ich damit nicht. Ich meine einfach nur, dass so eine Quelle einfach nicht greifbar ist, nicht interessant und nicht ehrlich, irgendwie.

Wie soll man zu einer göttlichen "Quelle", die der Urpsrung allen Lebens sein soll, eine persönliche Beziehung aufbauen? Geht nicht; und wozu auch, wenn da eh nichts Ehrliches zurückkommt, von dieser "Quelle"? Wahrscheinlich richten Menschen in der Szene sich deshalb an diese ganzen Götzen und an geistliche "Heilmethoden" (Reiki, Hypnose,.....) und an Portaltage und Krafttiere und vermeintliche Lichtwesen oder whatever, weil von ihrem sogenannten Gott kein Lebenszeichen ergeht. Die Reise hört in der Spiritualität nie auf, habe ich mir von Menschen, die vom Herrn Jesus Christus nach ~30 Jahren daraus befreit wurden, sagen lassen. Macht Sinn, da die Verbindung zum Schöpfer natürlich fehlt, wenn man auf der Gegenseite unterwegs ist, auch, wenn man es nicht ahnt...

Das Anbeten und Befragen des Universums, das oft mit der Gesinnung "manifestiere dir deine eigene Realität" so heftig die Runde macht, ist ja auch ein treffendes Beispiel dafür, dass die Menschen die Schöpfung verehren statt den Schöpfer. Und damit leider total auf dem Holzpfad sind.

Hinter allem, was ist, steckt offensichtlich  ein persönlicher Schöpfer, jemand, der denken kann, der ein Gewissen, der Schaffenskraft hat - as we can see - jemand, der so krass unvorstellbar kreativ und genial LEBEN erschafft. Jeden Baum, jedes Tier, jeden Grashalm, jeden Menschen. Gott ist das Leben, und er hat uns ein gewisses moralisches Empfinden mitgegeben, auch Gewissen genannt. :) Gott ist eine Person, mit dem man eine lebendige, reale Beziehung haben darf, weil Er nun einmal lebendig IST. Gott hat ein HERZ. Gott FÜHLT.

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott,
und das Wort war Gott. (Anmerkung für Opfer der Spiritualitäts-Lüge: nein, und das Wort war nicht Om!)
Dieses war am Anfang bei Gott. Alles wurde durch dasselbe, und ohne dasselbe wurde auch nicht eines, das geworden ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst.

- Johannes 1:1-4

Das Wort war also Gott. Gott ist das Wort. Und Gott kam zu uns Menschen auf die Erde in Jesus Christus:

Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, und wir haben seine Herrlichkeit angeschaut, eine Herrlichkeit als eines Einzigen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.
- Johannes 1:14

Er war in der Welt, und die Welt wurde durch ihn, und die Welt erkannte ihn nicht.
Er kam in das Seine, und die Seinen nahmen ihn nicht an;
- Johannes 1:11

Hätte Jesus mich nicht so krass und eindeutig gesucht (ja, regelrecht verfolgt hat er mich ;) ), hätte ich ihn auch nicht annehmen können. Das geschah nicht aus mir selbst heraus. Er passierte mir, und das ist das aller-wertvollste Geschenk, das Er mir machen konnte, und für das ich ihm niie, niie, niiiemals gebührendlich danken kann. :)

Denn aus Gnade  seid ihr errettet durch Glauben, und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühmt.
- Epheser 2:8+9

So, wo wir gerade beim Thema Annahme von Jesus Christus, dem Heiland der Welt, sind:
Back to my Jesus-Christ-is-Calling-Story:

Nach meiner Neuseeland-Malaysia-Reise habe ich eine neue Wohnung in Hamburg gesucht, und auch direkt gefunden (ursprünglich hatte ich vor, längere Zeit im Ausland zu sein, deshalb hatte ich die vorherige Wohnung gekündigt.)

Dies war dann die Wohnung, in der ich ein kleines Wandkreuz, das meine Mutter mir Jaahre zuvor geschenkt hatte, wie selbstverständlich an die Wand hing (in der vorherigen Wohnung kam es noch in den Nachtschrank, doch zu dem Zeitpunkt wusste ich irgendwie schon, dass es eines Tages an die Wand kommt!).

In dieser Wohnung war "die geistige Welt aktiv", insbesondere, seit ich anfing, Yoga zu praktizieren. Als hätte ich mit dem Yoga irgendetwas ausgelöst. Dauerndes Aufwachen um 3 Uhr nachts, wildes Herumgepolter auf dem Dachboden, auf dem nur Glaswolle war - er war unbegehbar. Das Telefon in der Arztpraxis nebenan, in der bei Nacht halt niemand war, klingelte nachts gegen 3h oft mehrmals, mehrere Runden durch. Ich wurde aus dem Schlaf gerissen und war richtig, richtig, richtig müde - das war kein Aufwachen, das von allein passierte. Eines nachts bin ich aufgewacht, weil an der Wand links von mir ein energetisch-silbern-leuchtendes Dreieck prangte. Das war superkrass. Hatte keine Erfahrungen mit solchen Dingen. Und ab und zu tauchte ein silberner Punkt/Kreis an der Wand links von meinem Kopf auf. Der war manchmal da, manchmal nicht.

Einmal, vor dem Einschlafen, bemerkte ich ein leicht geräuschvolles Flackern hinter meinem Kopf. Ich drehte mich um und dort befand sich ein recht großes Dreieck, das in einem Kreis eingeschlossen war. Es flackerte mehrmals auf und ab.
Zu der Zeit schlief ich nie mit ausgeschaltetem Licht. Einmal habe ich versuchsweise das Licht ausgemacht, und sogleich erschien ein freundlich erscheinendes licht-goldenes Dreieck, auch wieder eingeschlossen in einem Kreis.

Und kein Wunder,
denn der Satan selbst nimmt die Gestalt eines Engels des Lichts an; es ist daher nichts Großes, wenn auch seine Diener die Gestalt von Dienern der Gerechtigkeit annehmen; und ihr Ende wird ihren Werken entsprechen.
- 2. Korinther 11:14-15

An der Wand gegenüber dem Kopfende von meinem Bett waren plötzlich diverse graue Flecken, die in mehreren Reihen vom Bett bis hoch zum Dachboden führten. Dieses Fleckengebilde könnte ein Kreuz mit Blume darstellen, meinte eine Kollegin, der ich das mal (aufgezeichnet) zeigte.

Wegen der Erscheinungen schlief ich einige Tage bei einer Freundin. Dort ging die Nachttischlampe einige Male (jeweils mit einigen Minuten Pause) eigenständig an und aus. Ein hohes "Pling-Geräusch" ertönte, wie als würde etwas am Nachtschrank vorbeiflitzen und dabei die metallenen Tischbeine streifen.

Ebenfalls in etwa zu dieser Zeit war ich für einige Tage in Köln und kam in einem Hostel unter. Als ich nachmittags alleine in dem Mehrbettzimmer war, klopfte es zwei-, dreimal an der Tür. Ich dachte, vielleicht hat mein noch unbekannter "Mitbewohner" seinen / ihren Schlüssel vergessen. Als ich die Tür öffnete, war auf dem Flur weit und breit niemand zu sehen, keine Schritte waren zu hören, alles war still. Die Tür zum Treppenhaus lag ruhig an, also konnte dort nicht kurz zuvor jemand durchgegangen sein, weil diese Tür sich nur langsam schloss. Ich glaube, das Klopfen wiederholte sich kurze Zeit später nochmal.

So etwas hatte ich nie erlebt, bevor ich mit dem Yoga begonnen hatte! Wobei ich sicher weiß, dass in meiner eigenen Wohnung von Anfang an Dämonisches Zuhause war. Vielleicht wurden dort mal satanische Rituale durchgeführt. Den Lärm auf dem Dachboden, das nächtliche Klingeln des Telefons nebenan, das Aufwachen gegen 3h nachts, und den "leuchtenden Kreis" an der Wand, der nur manchmal auftauchte, hatte ich bereits eine Weile wahrgenommen. Mit dem Yoga wurde das Ganze dann aktiv - mit den Dreiecken usw.

Im Internet hatte ich recherchiert, dass Dreiecke Schutzzeichen seien, oder Schutzengel, oder für die Dreifaltigkeit (Vater-Sohn-Heiliger Geist) stünden und dass der Kreis als das Auge Gottes gesehen werden könne. Als ich 2 Jahre später Jesus kennenlernte und einem Bruder im Herrn davon erzählte, kam heraus, dass Dreiecke deefinitiv keine Schutzzeichen sind, schon gar nicht, wenn ein Kreis involviert ist: Diese Kombination steht wohl eher für die Illuminati. Von denen habe ich keine Ahnung, aber durch den Heiligen Geist Gottes, der seit der Bekehrung in mir lebt und der uns > in in die ganze Wahrheit einführt < (Joh. 16:13), kann ich sicher sagen, dass die Illuminati nicht gerade mit Gott gehen.;)

Das erklärt, warum diese Zeichen so grauenvoll und angsteinflösend und beunruhigend wirkten. So absolut vollkommen nicht-vertrauenswürdig. Zu dieser Zeit bin ich auf einer Website auf einen Eintrag gestoßen, in dem über Jesus Christus geschrieben wurde. Dass ER über allem steht. Dass ER Macht hat über Dämonen, unreine Geister. Dass ER sie bezwingen kann. Da war er also wieder da, und fragte nach meiner Aufmerksamkeit, dieser Jesus Christus :)

Ich weiß noch, dass ich zu dieser Zeit auf ein Kinder-Weihnachtslied gestoßen bin - Marys Boychild - und an der Stelle A KING WAS BORN TODAY laut und erfreut und bestärkt und mit einer Art "HA, seht ihr, dagegen kommt ihr nicht an!"-Stimmung im Herzen mitgesungen habe. Wie wahr, wie wahr! Jesus Christus ist der Herr der Herren und der König der Könige. (Offenbarung 17:14)

:)

Hier eine Textstelle aus dem Matthäus-Evangelium, aus der schön hervorgeht, dass Dämonen Jesus Christus untertan sind, und dass sie, im Gegensatz zu den meisten Menschen, wissen, wer ER in Wahrheit ist:

Heilung zweier Besessener
Und als er an das jenseitige Ufer gekommen war, in das Land der Gadarener, begegneten ihm zwei Besessene, die aus den Grüften hervorkamen. Sie waren sehr bösartig, sodass niemand auf jenem Weg vorbeigehen konnte.
Und siehe, sie schrien und sagten: Was haben wir mit dir zu schaffen, Sohn Gottes? Bist du hierhergekommen, uns vor der Zeit zu quälen? Es weidete aber fern von ihnen eine Herde von vielen Schweinen. Die Dämonen aber baten ihn und sprachen: Wenn du uns austreibst, so sende uns in die Herde Schweine!
Und er sprach zu ihnen: Geht hin!
Sie aber fuhren aus und fuhren in die Schweine. Und siehe, die ganze Herde stürzte sich den Abhang hinab in den See, und sie kamen um in dem Gewässer. Die Hüter aber flohen und gingen in die Stadt und verkündeten alles und das von dem Besessenen. Und siehe, die ganze Stadt ging hinaus, Jesus entgegen, und als sie ihn sahen, baten sie, dass er aus ihrem Gebiet weggehen möge.

- Matthäus 8:28-34

Also war das Gefühl bzw. die Stimmung, die ich beim Singen des Kinderliedes hatte, ja schon ziemlich treffend. Jesus IST größer und stärker als alles. Er IST derjenige, der zur Rechten Gottes sitzt, nach dem Werk, das er aus Liebe zu uns am Kreuz von Golgatha vollbracht hat. Auf Ihn zu vertrauen, bringt kindliche Freude, kindliches Vertrauen, kindliche Geborgenheit, kindliche Zuversicht.

Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher wird meine Hilfe kommen? Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat.
Er wird nicht zulassen, dass dein Fuß wankt. Dein Hüter schlummert nicht.
Siehe, nicht schlummert und nicht schläft de Hüter Israels.
Der HERR ist dein Hüter, der HERR ist dein Schatten über deiner rechten Hand.
Am Tag wird die Sonne dich nicht stechen, der Mond nicht bei Nacht.
Der HERR wird dich behüten vor allem Unheil, er wird dein Leben behüten.
Der HERR wird deinen Ausgang und deinen Eingang behüten von nun an bis in Ewigkeit.

- Psalm 121

Damals habe ich mich aber nicht an Jesus Christus persönlich gewandt, sondern an eine Frau aus `nem Esoterikforum, die laut eigener Aussage "Zugang zu den heiligen Lichtquellen" hätte. Sie hat bei mir "gearbeitet": Einen Schutzkreis um mich gezogen, um die Wohnung, um das Haus, "mich gereinigt". Und die "negativen Wesenheiten" "entfernt". Dabei war sie nicht körperlich anwesend (vollständiger Name + Geburtsdatum genügen, damit solch unwissentlich dämonisch belastete, Magie-betreibende Menschen dich "finden" können, das habe ich genauso bei einem selbst-ernannten "Heiler" erlebt).
Ich habe ihren Geist gespürt und wahrgenommen, dass auf dem Dachboden etwas passierte. Ich bin mir sicher, sie meinte es ehrlich und wollte von Herzen helfen. Geld z.B. wollte sie nicht, es sei ihr eine Herzensangelegenheit gewesen, sagte sie.

Sie wusste nicht, was sie tat .... Ich sowieso nicht. Woher soll man auch wissen, dass Lichtquellen, die sich halt als Licht ausgeben, vom Teufel sind, wenn man den Heiligen Geist Gottes = Geist der Wahrheit nicht hat?

Es hatte sich etwas geändert in der Wohnung, aber einzelne Dreiecke und auch Dreiecks-Gebilde erschienen nach wie vor. Allerdings nicht mehr so energetisch-intensiv wie ganz am Anfang. Eher so nebenbei-nebensächlich. Als hätten sie ihre Kraft verloren. Und vielleicht haben sie das auch - ich betete regelmäßig das Vaterunser, sprach den Namen Jesus Christus aus, legte die Bibel auf meinem Bett oder Nachtschrank ab. Irgendwann hat mich das alles auch nicht mehr gekümmert; die Atmosphäre von Finsternis, Bedrohung und Angst war nicht mehr da. Vielleicht lag das daran, dass ich Jesus mit ins Boot geholt habe.


Ca. 3-4 Monate später meldete ich mich spontan für eine 2-jährige Yoga-Ausbildung bei Yoga Vidya in Hamburg an (die ich nach 2 Monaten abbrach, Gott sei Dank. :) )

Ich weiß noch, wie uns im Unterricht verschiedene "Götter" vorgestellt wurden, und mir durch den Kopf ging: , aber man soll doch nur einen Gott haben?

Aber wie ich nun einmal leider geprägt war, dachte ich mir, dass etwas, das so öffentlich und so breit gefächert überall auf der Welt praktiziert und gelebt wird, ja nicht falsch sein kann.
Was für ein Unsinn. Seit wann ist das, was die Masse tut und mag und lebt, in irgendeiner Weise ehrlich gut für irgendwen? :D Richtig... Jesus spricht ja auch davon, dass es der schmale Weg ist, der ins Leben führt.

Geht hinein durch die enge Pforte! Denn weit ist die Pforte und breit der Weg, der zum Verderben führt, und viele sind, die auf ihm hineingehen. Denn eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind, die ihn finden.
- Jesus Christus in Matthäus 7:13-14


Als Kind war ich noch wesentlich näher und intuitiver an der Wahrheit dran, als später. Ich weiß noch, wie so Esoterik-Kram deutliches Unbehagen in mir ausgelöst hat. Es fühlte sich so dunkel an, bedrohlich; ich spürte Druck in der oberen Magengegend. Die Räucherstäbchen, die irgendwie typische Bekleidung, dieses Peace-Love-Empathy-Gebahren, das eher abgehoben und daher einschüchternd auf mich wirkte - es ist nicht authenthisch. Und dieser ganze Krimskrams mit Statuen kam mir fremd und bedrückend-finster und unheilvoll vor. Kennst du das auch aus deiner Kindheit? Hattest du bei z.B. Buddha- oder Shiva-Statuen vielleicht auch instinktive Reaktionen im Körper, die einer Art Warnung entsprechen?

Als ich dann etwas intensiver in die Spiritualität gezogen wurde, wurde ich auch ein bisschen so typisch-esoterisch, irgendwie. Räucherstäbchen und Peace-love-empathy-Gehabe und diverser Hokuspokus-Krimskrams wurden auf einmal "hip". Das war ein Automatismus.
Und schrecklich, wie Egoismus und Gleichgültigkeit sich breit machten in dieser Zeit; wie der Kreislauf von Taubheit-Leere-Sinnlosigkeit + Depressionseinbrüchen im Wechsel mit Euphorie und dem Schmieden (+ Durchführen) von Reiseplänen, die ich mir nicht leisten konnte, zunahm. Das Suchen wurde stärker. In der Spiritualität war kein Ankommen, sondern ein Abdriften.

Es dreht sich alles nur um sich selbst in der Spiritualität, und irgendwie bekommt man trotzdem glaubhaft gelehrt, dass man durch spirituelle Praxis in der Nächstenliebe wachsen wird. Ich wollte das! Aber wie soll das funktionieren, wenn man den ganzen Tag damit beschäftigt ist, irgendwie in-sich-selbst-hineinzufühlen (beim Yoga und Meditieren, z.B.) und die Standartantwort und -maßnahme auf alles lautet: Schaue mal bei dir selbst. Guck auf dich. Sei bei dir.
Selbst-selbst-selbst ...
Das Konzept von Selbstverwirklichung hatte mich - Gott sei Dank - nie packen können, es kam mir irgendwie merkwürdig vor; falsch, unehrlich, schwachsinnig. Das Wort Selbstverwirklichung sagt ja bereits, wer da in der alltäglichen Praxis im Mittelpunkt steht - man selbst. "Ich." Auf dem Weg mit dem lebendigen, dich unbegreifbar-unbegrenzt liebenden Gott ändert sich das Lebenszentrum von "Ich" zu Gott - Jesus Christus.

Nach und nach war dieser Esoterik-Wahn voll mein Ding und ludt rasant mehr Dinge in mein Leben ein, mit denen ich mich für die Welt Satans öffnete - z.B.: Edelsteine (mit der Intention, besondere Kräfte aus ihnen zu ziehen - als z.B. Deko oder Schmuck würde ich sie als neutral betrachten, von Gott geschaffen), Krafttierkarten, Astrologie, Numerologie, Hypnose, Ayurveda, Panchakarma, Familienaufstellung, Chinesische Heilmedizin mit Akkupunktur, -pressur, Aura-Soma, Shiatsu-Massage, Elbenkarten, mit denen ich supergerne "gearbeitet" hatte.

Es kam einfach immer mehr dazu. Vor Reiki und generell aktiver Magie-Ausübung (reicht ja, dass ich passiv Magie geliebt habe durch meine Besessenheit von der Zaubererwelt Harry Potters) hat der Herr mich bewahrt, und auch die Hypnose hat es nicht geschafft, so richtig zu mir durchzudringen. Ebenso hat eine Rückführung in angeblich frühere Leben nicht funktioniert. Hätte sie funktioniert, hätte ich womöglich wieder eine Ladung Dämonen mehr als Insassen gehabt. Denn der Teufel und seine Dämonen sind es, die vermeintlich vergangene Leben vorgaukeln. --> Lüge.

Jener war ein Menschenmörder von Anfang an und stand nicht in der Wahrheit, weil keine Wahrheit in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus seinem Eigenen, denn er ist ein Lügner und der Vater derselben.
-
Jesus Christus in Johannes 8:44

Und bei einem Heiler war ich mal, ein paar Monate vor der Yoga-Zeit. Der hat, wie ich jetzt sagen würde, fragwürdige Beschwörungen über mir gemurmelt, aber ich fand so etwas damals super faszinierend, hinreißend und spannend. Da war kein Funken Misstrauen in mir. Naja, weil ich keine Ahnung von praktischer Magie hatte, vermutlich. Er hatte mir zwei Karten mitgegeben, auf denen bestimmte Symbole waren. Symbolik ist auch aus dem Reich Satans, wie und warum auch immer diese Symbole "funktionieren". Das ist alles irgendwie Magie, und Magie unterteilt sich in Wahrheit nicht in schwarz und weiß. Wie Wasser, das von verschiedenen Firmen auf den Markt gebracht wird, aber aus derselben Quelle stammt...

Wenn du in das Land kommst, das der HERR, dein Gott, dir gibt, dann sollst du nicht lernen, es den Gräueln dieser Nationen gleichzutun. Es soll unter dir niemand gefunden werden, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen lässt, keiner, der Wahrsagerei betreibt, kein Zauberer oder Beschwörer oder Magier oder Bannsprecher oder Totenbeschwörer oder Wahrsager oder der die Toten befragt. Denn ein Gräuel für den HERRN ist jeder, der diese Dinge tut. Und um dieser Gräuel willen treibt der HERR, dein Gott, sie vor dir aus. Du sollst dich ungeteilt an den HERRN, deinen Gott, halten. Denn diese Nationen, die du austreiben wirst, hören auf Zauberer und auf Wahrsager. Du aber - so etwas hat der HERR, dein Gott, dir nicht gestattet!

- 5. Mose 18:9-14

Again: Dieses Gebot Gottes geschieht aus Schutz und Liebe zu uns. Gott weiß schließlich, dass all die aufgezählten Dinge mit Dämonen handeln, auch, wenn wir das nicht merken. Die Dämonen sind fähig, uns großartig-ekstatische Gefühle von Liebe, Frieden, Einheit zu bescheren.

Und kein Wunder, denn der Satan selbst nimmt die Gestalt eines Engels des Lichts an; es ist daher nichts Großes, wenn auch seine Diener die Gestalt von Dienern der Gerechtigkeit annehmen; und ihr Ende wird ihren Werken entsprechen.
- 2. Korinther 11:14-15

Die Elbenkarten, die ich oben am Ende der Aufzählung erwähnte, hatten es mir besonders angetan; sie wirkten sehr liebevoll, weise, "weit", vertrauensvoll und schön und extrem hell auf mich, bevor der Heilige Geist Jesu Christi mir bei der Bekehrung diverse Schleier der Lüge und Täuschung genommen hat; ich mochte sie richtig gerne. Ich war sogar so tief in der Täuschung, dass ich total happy davon überzeugt war, selbst in einem sehr viel früheren Leben eine Elbin gewesen zu sein; auf einem anderen Planeten, und deshalb würde ich mich hier auf diesem Planteten so verkehrt und nicht-hingehörig fühlen. Habe mich als eine Art Halb-Elbin betrachtet (yip, die Verbindung zu Tolkiens Herr der Ringe ist vorhanden...)
Irrsinn, kann ich jetzt nur sagen! Im wahrsten Sinne des Wortes: IRRSINN.

Ich war komplett in die Irre geführt worden von der Finsternis, die sich als Licht tarnt. Und ich war sowieso schon am Herumirren, weil ich überall gesucht habe, außer dort, wo ich ankommen darf - bei Jesus Christus, meinem Retter und Herrn, Schöpfer und Vater. :) Jedenfalls - plötzlich, am Tag meiner Bekehrung, nahm ich wahr, dass etwas Dunkles von diesen ach-so-lichtvollen Elben-Karten ausging. Unheilvolle Kälte und schwarze Grausamkeit lag in diesen Augen, die mir vorher als Licht & Liebe erschienen. Sorry, ich muss es einfach noch einmal schreiben:

Und kein Wunder, denn der Satan selbst nimmt die Gestalt eines Engels des Lichts an; es ist daher nichts Großes, wenn auch seine Diener die Gestalt von Dienern der Gerechtigkeit annehmen; und ihr Ende wird ihren Werken entsprechen.
- 2. Korinther 11:14+15

Sobald Gott mir seinen Heiligen Geist geschenkt hatte, erkannte ich die Wahrheit über die Quelle von Yoga, Elbenkarten & Co. Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, gekommen ist, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten;  (Johannes 16:13)
Die Lügen der Finsternis müssen weichen, wenn Jesus Christus in dein Leben, in dein Herz einzieht. :)

In den zwölf Monaten vor meiner Bekehrung war ich regelmäßig in einem sogenannten Ashram in Bad Meinberg (Yoga Vidya), von dem ich vorhin schon berichtet habe. Dort ging es dann auch los, dass ich tiefer in spirituelle Themengebiete geriet, wie ich sie eben ein wenig beschrieben bzw. aufgezählt habe. Ich fragte mich glaube ich, warum alle Menschen dort aufzublühen scheinen, während es mit mir dort bergab ging. Anfangs erging es mir allerdings so wie den anderen: Ich blühte auf! Doch nach einigen Tagen kam die Abwärtsspirale. Irgendwie konnte ich es dort nicht in Ruhe aushalten.
Es besteht die Gesinnung, dass "an Orten mit einer solch hochfrequenten Schwingung" halt verstärkt Themen hochkommen würden oder so. Keine Ahnung. Die Wahrheit ist: Es ging mir schlecht, weil ein Ort, an dem Tag und Nacht Dämonen angebetet und angerufen werden, nunmal kein Ort des Friedens und der Ruhe und der Freude ist für jemanden, bei dem der Heilige Geist Jesu Christi nicht fern ist.

Allerdings: Zustände und Situationen nicht-aushalten zu können, war nicht neu und auch nichts Ungewöhnliches bei mir. Und es waren gewisse Situationen / Auslöser dabei, die mich überall auf der Welt zum "Durchdrehen" gebracht hätten. Diese Empfindungen lagen also sicher nicht allein an dem Ashram, aber sehr wohl trug die dort lebende Bosheit (ich meine Dämonen, nicht die Menschen, die, genau wie ich zuvor, nicht wissen, was sie tun) dazu bei.

Und irgendwie war ich gebunden (Bindung ist ein Zeichen der Finsternis, des Teufels, denn Jesus Christus - Gott - macht frei) an diesen Ort. Sobald ich von dort weggefahren bin, wollte ich wieder hin, da war ich noch nicht einmal halb zurück in Hamburg. Absurd, eigentlich. Denn als ich z.B. dort die erste Woche einer vierwöchigen Yogaausbildung absolviert habe, die nur von sonntags bis freitags ging, war ich bereits mittwochs irgendwie am betrübt-vor-mich-hin-vegetieren. Geschwächt, taub, motivationslos.

Der Ort ist sehr kräftezehrend für mich gewesen. Bedrückung und Schwere lagen in der Luft. Die Luft, die Atmosphäre waren - sind - so dick.
Wenn ich mich draußen oder im Gebäude auf eine Bank gesetzt habe, um einfach zu chillen, dann drückte etwas auf mich ein, irgendwie. Also es war mir nicht fern, in der Stille oder auch generell irgendwo auf der Welt Stille als extrem laut und schmerzlich-erdrückend zu empfinden, allgemein das Existieren als unerträglich und Gefangenschaft zu verspüren, es innerlich-explodierend nicht zu ertragen. Aber das war irgendwie nochmal anders, dort im Ashram. Dort herrscht eine sehr, sehr dicke, niederdrückende, erstickende, dunkle Atmosphäre.

Vielleicht bilde ich mir das ein, oder rede es mir ein, glaube ich aber nicht. Denn ich bin ein intuitiver Mensch und Gott hat mich nie so weit in die Spiritualität eintauchen lassen, dass es mir in ihr nachhaltig oder mit etwas Beständigkeit gut ging. Man spürt das einfach, zumindest irgendwo im Unterbewusstsein, dass da etwas nicht stimmt - wenn man noch nicht zuu sehr dämonisch belastet ist, denke ich.

Dieser Ort ist von Finsternis umgeben und durchdrungen. Eine logische Konsequenz, wenn da tagein, tagaus, der Teufel und seine Dämonen angebetet werden. Aber ich habe das alles nicht fest registriert, nur halt wahrgenommen, ohne mir dabei etwas zu denken.

Auch 1-2 Monate vor meiner Bekehrung war ich - mal wieder - als Mithelfer in dem Ashram, und ich hatte vor, dorthinzuziehen. Yep, ernsthaft. :D Es ging mir dort zwar schlechter als besser, aber ich war sooooowas von überzeugt, dass sich alles fügen würde, wenn ich erst einmal fest dort lebe - mit eigenem Zimmer, geregeltem Alltag, dem Vertrauter-Werden mit den Menschen, die dort leben, ... Und wie gesagt: Ich war gebunden. Und bedenkenlos-naiv a la: Wird schon alles irgendwie werden! :) (wird es ja auch tatsächlich..)
+ ich hatte einfach keine Alternative.

Dieses Yogacenter war schwer erträglich, einerseits. Gleichzeitig musste ich immer wieder dorthinfahren. Ich weiß es selbst nicht genau, warum ich keinen anderen Weg für mich sehen konnte oder wollte, als diesen Yogaweg. Naja, doch, schon. Yoga ist wie eine Droge - direkt danach auf Wolke 7 und im Peace-Love-Empathy-Modus, und früher oder später kommt dann der Fall, wenn man sich die Droge nicht wieder gibt.

Ca. ein dreiviertel Jahr lang lebte ich gedanklich schon halb dort. Jedes Mal, wenn ich dort hinfuhr, dachte ich "Dieses Mal schaffst du es, dich dafür zu entscheiden, endgültig dorthinzuziehen". Und jedes Mal brachte ich das Team im Büro durcheinander, weil ich andauernd - und fast jeedes Mal - mehrere Änderungen bzgl. meines Aufenthaltes und bzgl. meiner Mithilfe vornahm. Ich war ja auch selbst von mir genervt. Einerseits wollte ich unbedingt dorthinziehen, andererseits ging das einfach nicht! Ich schaffte es nicht!
Gleichzeitig war keine ernsthafte Alternativ-Idee vorhanden und der Teufel hatte sich mein Vertrauen zu meiner Intuition zunutze gemacht (heute prüfe ich alles, was mir scheinbar-intuitiv einkommt). Er hat auch durch Menschen, Astrologie und Numerologie bei mir den Eindruck bestätigt, dass es mein Weg sei, in diesen Ashram zu ziehen und Yogalehrerin zu werden. Und ich selbst war ja auch total steuerbar für das Böse: Sobald mir ein scheinbar intuitiver Impuls kam, habe ich mich von ihm leiten lassen.

Der Ort machte mich richtig kirre. Jetzt weiß ich, warum - weil das Böse (again: die geistige Welt ist gemeint, nicht die Menschen) dort lebt,  die Lüge. Ich hasse Lüge! Der Teufel hat mir vorgegaukelt, Yoga wäre mein Weg, das Ashram wäre mein Weg. Dabei war die Wahrheit an mir dran - Jesus Christus war bereits in wirklich greifbarer Nähe. Zwei Bibelverse hierzu, zum Thema Wahrheit und Lüge:

Jesus spricht zu ihm:
Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich.
-Johannes 14:6

Wenn Gott euer Vater wäre, so würdet ihr mich lieben, denn ich bin von Gott ausgegangen und gekommen; denn ich bin nicht von mir selbst gekommen, sondern er hat mich gesandt. Warum versteht ihr meine Sprache nicht? Weil ihr mein Wort nicht hören könnt. Ihr seid aus dem Vater, dem Teufel, und die Begierden eures Vaters wollt ihr tun.
Jener war ein Menschenmörder von Anfang an und stand nicht in der Wahrheit, weil keine Wahrheit in ihm ist. Wenn  er die Lüge redet, so redet er aus seinem Eigenen, denn er ist ein Lügner und der Vater derselben.

- Johannes 8:42-44

Die Lüge steht für den Teufel, weil er die Lüge selbst ist. --> Wenn er die Lüge redet, so redet er aus seinem Eigenen...
Spiritualität / Esoterik / New Age --> Lüge = Satan, Drache, Teufel, Schlange, Kundalini...

Absurderweise war bei mir alles Yoga. Wenn man sich auf satanische Praktiken und okkulte Heilmethoden (Hypnose, Reiki, Heiler-Sitzungen, Homöopathie, Familienaufstellung,.....) einlässt, braucht man sich nicht wundern, von der Finsternis gesteuert zu werden: mit Eingebungen, Gefühlen, angeblicher "Intuition", z.B.
Intuitive Eindrücke sollten immer geprüft werden - im Gebet zu Gott im Namen von Jesus Christus - der allein die Tür zu Gott ist - und der z.B. durch sein Wort (Bibel), durch Glaubensgeschwister, durch Predigten zu uns spricht.

Gott sagt, wir sollen uns von seinem Heiligen Geist leiten lassen, nicht von unseren Gefühlen.
Wenn wir durch den Geist leben, so lasst uns auch durch den Geist wandeln! - Galater 5:25

Gefühle können täuschen. Das kennen wir sicher alle. Gottes Wort sagt:

Trügerisch ist das Herz, mehr als alles, und unheilbar ist es.
- Jeremia 17:9

Ich war soo heftig verblendet - ich konnte mir nicht vorstellen, dass es einen anderen Weg für mich geben könnte. Yoga und Spiritualität waren das einzige, wofür ich so etwas wie Begeisterung aufbringen konnte, wenn auch nur phasenweise. Einen Alternativplan zum Ashram gab es einfach nicht. Deshalb verfolgte ich diesen Yoga-Weg, zumal Yoga ja auch wirkte. Hat schon seinen Grund, weshalb die Menschheit auf Yoga & Co.hereinfällt..
Und hinzukam, dass meine dämonische Belastung mich zudem sehr gefangen hielt im Leere-Taubheits-Dunkelheits-Depressionseinbruch-Suizidgedanken-Antriebslosigkeits-Interessenlosigkeits-Stimmungsschwankungen-Völlerei-Komplex. Um aus diesem Komplex auszubrechen, praktizierte ich Yoga. Das half für ein paar Stunden, dann musste ich mich erneut dieser Praxis stellen - ist vielleicht in etwa mit einer Drogensucht zu vergleichen. Man holt sich den Kick, ist für eine Weile happy und beruhigt, bis dann der nächste Kick benötigt wird, um einigermaßen klarzukommen. Teufelskreis.

Allerdings war es so, dass ich insgeheim irgendwie an der Dunkelheit hing. Etwas in mir wollte regelmäßig am / im Abgrund sein. Und die Welt der Dämonen fing an, eine Art Faszination auf mich auszuüben. Es erfüllte mich mit merkwürdiger, erregter Spannung, wenn mir jemand von Erfahrungen mit der Welt der Finsternis erzählte. Als wäre es eine Art erstrebenswerter, interessanter Adrenalinkick, nachts von solchen Wesen heimgesucht zu werden und sich mit ihnen zu beschäftigen (durch Bücher z.B.) Nach meinem Aufenthalt in dem Yogacenter im Februar 2020 habe ich mir ein Buch über schwarze Magie bestellt und darin gelesen.

>> Deshalb, an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.<<
- Jesus in Matthäus 7:20

Seit ich mit Jesus Christus gehe, ist jegliches Anhaften an Dunkelheit absolut vollkommen verschwunden. Als wäre es nie da gewesen. Erst, wenn ich mich wieder mit satanischen Dingen beschäftige, merke ich, dass diese Eigenart wiederkehrt. Das ist mir, soweit ich weiß, einmal passiert, seit ich mit Jesus gehe:

Im Februar `21 hatte ich eine Harry Potter Fanfiction (also noch nicht einmal die Original-Story) gelesen und daraufhin plötzlich den Drang gehabt, mich mit Kurt Cobain zu beschäftigen (dabei hatte ich damit im Namen von Jesus Christus gebrochen nach meiner Bekehrung, weil ich eine Bindung und Idolisierung zu (u.a.)diesem Menschen hatte). Ich wollte wissen, ob er  bewusst oder unbewusst eine Marionette des Teufels war; habe zu dem Thema im Internet recherchiert. Naja, irgendwie kam es dann dazu, dass ich plötzlich wieder einige Nirvana-Lieder angehört habe. Danach war ich heftig von einem antichristlichen Geist befallen. Hass, Wut, Zorn, Verachtung, Rebellion gegenüber Gott, Jesus Christus, stellten sich ein. Die Tendenz, eine Affinität zur Dunkelheit zu haben, wurde wieder aktiv. Über das Thema werde ich mal einen eigenen Text schreiben, nun gehts weiter mit meinem Zeugnis.:)

Vier Wochen vor meiner Bekehrung meldete ich mich erneut als Mithelfer im Ashram an, das war im Juli 2020. Um endlich mein festes Dorthin-Ziehen fix zu machen. Doch nach 1,5 Tagen musste ich die Mithilfe abbrechen, obwohl ich zu diesem Zeitpunkt nur die halbe Zeit als Mithilfe gebucht hatte (3 Stunden statt 6). Ich habe es einfach nicht geschafft; war zu wild und unruhig und kirre im Kopf, weil mich das da alles krank gemacht hat. Ich wollte nicht, dass das so ist! Doch es war da, und nicht zu bekämpfen - dafür hatte ich ohnehin keine Kraft.

Einen heilsamen Impuls erhielt ich im sog. Sivananda-Saal: Dort hängt ein Bild von Jesus, das mich irgendwie bereits Monate zuvor angezogen hat. Manchmal habe ich es eine Zeit lang angeschaut und mich einfach darüber gefreut, Jesus anzuschauen - eigentlich war es aber eher so, als ob Jesus mich anschauen würde, nicht andersherum. Bei der Erinnerung fährt mir ein richtiger Schauer über die Haut. Es war wirklich so: Jesus blickte mich ziehend an.
Etwas Warmes bildete sich in mir, vielleicht sogar etwas Trost. Wenn wir im Satsang (Dämonenanbetung, wie ich jetzt weiß ...) Jesus erwähnt haben bei dem Besingen verschiedener angeblicher "Propheten", hatte ich mich gefreut an der Stelle, an der Jesus erwähnt wird. Das muss ich einfach mit euch teilen, weil es mich rückblickend immer wieder kindlich-glücklich macht, mich an  Momente zu erinnern, die offenbaren, dass Jesus schon längst daaaaa war, also Rettung und Sinnhaftigkeit unterwegs zu mir waren, auch wenn ich das in dem Moment nicht registriert habe. So ist es bei dir vielleicht auch. :):):)

Falls du in einer Situation sein solltest, in der du dich gefangen fühlst, von Sinnlosigkeit umhüllt, von Existenzängsten geplagt, von Hoffnungslosigkeit umtrieben, dann kann ich dir nur zusprechen: Du bist gar nicht so allein und verlassen, wie es dir womöglich vorkommt. Jesus Christus ist da. Und er ruft dich bei deinem Namen, wenn du diesem Geschreibsel tatsächlich bis hierhin gefolgt sein solltest. Deshalb schreibe ich mein Zeugnis hier etwas ausführlicher auf, damit es dem einen oder anderen inspirierend und Hoffnung-spendend ins Herz springt.

Erinnerst du dich an die Überschrift? Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst! Ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein. (Jesaja 43:1)
Soo ein erbauender und streichelnder Bibelvers. :) Erst gestern kam dieser Vers zum krass passenden Zeitpunkt zu mir und hat mir direkt kindlich-erfrischende Freude und Ermutigung geschenkt. :)

Worauf ich hinauswollte: Abends in meinem Bett habe ich plötzlich Jesus, Gott, um Hilfe gebeten - meine Wohnung in Hamburg war zu Ende Juli gekündigt, aber dieser, der letzte Aufenthalt in diesem Ashram, hatte mir alle Illusionen genommen: Ich würde es nicht schaffen, dorthin zu ziehen, in diese schwere, bedrückend-erstickende Atmosphäre. No way.

Ich kann nicht sagen, wie ich auf die Idee kam, plötzlich Jesus in Verbindung mit Gott um Hilfe zu bitten. Es kam einfach aus meinem Herzen heraus.

Am nächsten Tag habe ich dann einen Ausflug zu den Externsteinen gemacht mit einem aus dem sog. "Fahrradhotel" geliehenen Fahrrad. Hatte das Mithelfen im Yogacenter gecanceled und meine Abreise zurück nach Hamburg etwas vorverlegt.

Im Wald bei den Externsteinen habe ich Yoga gemacht und war währenddessen und danach super glücklich, doch dann schoss ein Schmerz in meinen Ischiasnerv - der ist schon seit Jahren eingeklemmt, jedoch selten so, dass ich nicht gehen kann. So schlimm wie an dem Tag war es noch nie. Ich weiß noch, wie ich mich gefragt habe, was das soll. Ich hatte doch gerade Yoga praktiziert, sogar im Kopf Yoga-Unterricht gegeben! Das war es doch, was meine Seele sich vorgenommen hatte - Yogalehrerin zu werden? Doch irgendetwas schien mir mitteilen zu wollen, dass ich damit auf dem falschen Weg bin...

Bevor ich das Rad zurückgebracht habe, hatte ich spontan die Idee, mich noch an einen Baum im Park zu setzen mit den Erdbeeren, die ich unterwegs erstanden hatte.

Einige Meter von mir entfernt lag ein Mann, den ich später als einen Glaubensbruder im Herrn Jesus Christus kennenlernte. Er grüßte mich und bevor er wenig später aufstand, um zu gehen, kam er auf mich zu und fragte mich, ob er mir etwas schenken dürfe. Ich willigte gespielt-neugierig ein (eigentlich wollte ich nichts geschenkt bekommen ;D ) und zum Vorschein kam - eine Bibel. Was genau habe ich da gefühlt, frage ich mich. Enttäuschung, Langeweile? Unruhe? Irgendwie eine Mischung davon, meine ich. Irgendetwas stach mich pochend in der oberen Magengegend, beim Anblick der Bibel. Auf jeden Fall hatte ich da keine Lust drauf.

Die Unlust bereitete mir etwas Unruhe, glaube ich. Wahrscheinlich, weil ich nicht leugnen konnte, dass die Bibel immer wieder in meinem Leben auftauchte und somit irgendwie klar war, dass ich das Ding früher oder später lesen sollte. Ich weiß nicht, ob es meine erste Eingebung war, doch die Erinnerung kam schnell: Dass die Bibel vor drei Jahren doch schon einmal einige Auftritte auf der Bühne meines Lebens hatte.

Die Bibel war so üübelst langweilig für mich. Ich hatte es damals nicht geschafft, sie mit ehrlichem Interesse zu lesen, also warum sollte es jetzt anders sein? Doch darüber machte ich mir später Gedanken - zunächst geriet ich in ein Gespräch mit dem Mann. In diesem hörte ich zum ersten Mal davon, dass Yoga, Spiritualität & Co. aus der Finsternis stammen sollen. U.a. erzählte er mir von Menschen, die vom Herrn Jesus daraus befreit wurden. Wir tauschten Nummern aus, damit er mir über Whatsapp einige Zeugnisvideos der Esoterik-Aussteiger schicken konnte - die ich mir einige Tage später aus einem inneren Zieh-Impuls heraus anschaute.

Es ließ mich nicht los, dass ich einen Tag zuvor Gott und Jesus (da war mir noch nicht bewusst klar, dass Jesus Christus Gott ist, sondern ich hielt ihn durch die Irrlehre in der Yogaausbildung für einen Propheten oder eine besonders alte, weite Seele oder so) um Hilfe gebeten hatte. Und zack, einen Tag später wird mir eine Bibel geschenkt. Ohne die eindeutigen und auffälligen Rufe der Vergangenheit, 3 Jahre zuvor, bei denen die Bibel eine Rolle spielte, hätte ich das nicht ernst genommen. Aber so? Das war schon irgendwie merkwürdig.

Einige Tage später wurde mein Herz bewegt, mir diese Zeugnisvideos anzuschauen, in denen eine Ex-Esoterikerin von ihrer Befreiung durch den Herrn berichtete. Die Realität, von der die Frau da berichtete, war schon heftig. Ich wollte aufhören, diese "bescheuerten, fanatischen" Videos zu schauen, doch ich konnte nicht aufhören. Yoga und alles, was zu dieser Esoterik-, Spiritualitäts-Szene gehört, soll vom Teufel sein und ins Verderben führen? Das alles soll eine Lüge sein? Ich hasse Unwahrheit! Wahrscheinlich habe ich deshalb innerhalb der nächsten vier Wochen immer mal wieder Jesus Christus um die Wahrheit gebeten. Und ich hatte aus einer Unruhe heraus, die mich befiel, ein sog. Übergabegebet gesprochen (ich werde es am Ende unter diesen Artikel kopieren). Ich habe Jesus gesagt, dass ich dieses Gebet aber nicht von Herzen spreche, dass ich das nicht schaffe, es aufrichtig zu sprechen - dass ich dafür seine Hilfe bräuchte.

In den folgenden vier Wochen war Jesus Christus (wie ja ohnehin immer) überall. Ich kommunizierte ab und zu mit ihm, beim Joggen zum Beispiel: Okay, Jesus, wenn du mich suchst, dann wird das schon seinen Grund haben. Wenn du möchtest, dass ich dir nachfolge, dann tue ich das. Aber das hat ja nichts mit der Spiritualität zutun. Ich kann ja Yoga machen und trotzdem mit dir unterwegs sein? Warum sollte das eine das andere ausschließen?

Immer wieder tauchte Jesus in meinen Gedanken auf. Das, was ich da in diesen Zeugnisvideos gehört hatte, ließ mich nicht los. Weil ich einen Tag, bevor die Bibel und diese Aufklärungs-Videos in mein Leben traten, Gott um Hilfe gebeten hatte! Ich war schon ein wenig sauer auf Gott, da meine Lebensphase sowieso schon unklar war und anstrengend und scheinbar perspektivlos ohne Aussicht auf ein Ende. Und dann bitte ich um Hilfe, und was macht Gott? Verwirrt mich noch mehr, indem er mir Leute schickt, die mein aktuelles Weltbild und das einzige, das mir ein bisschen Festigkeit durch Interesse gibt, komplett ins Wanken bringen und in Frage stellen! Dabei habe ich ja wiiirklich leicht reden. Wie muss es Menschen gehen, die nach 30! Jahren aus diesem Teufelsweg befreit werden? Oder die gar seit der Kindheit aufs Heftigste hinters Licht geführt werden, weil sie bereits als Kind auf vermeintliche  "Lichtwesen" treffen, die so tun, als wären sie ihnen wohlgesinnt ... Noch einmal zur Erinnerung:

Und kein Wunder, denn der Satan selbst nimmt die Gestalt eines Engels des Lichts an; es ist daher nichts Großes, wenn auch seine Diener die Gestalt von Dienern der Gerechtigkeit annehmen; und ihr Ende wird ihren Werken entsprechen.

- 2. Korinther 11:14+15

So viel dazu..

Als ich meine (christliche) Oma besuchte, erwähnte sie ihr Unwohlsein darüber, dass ich ständig in dieses Yogacenter fahre und womöglich sogar dort sesshaft werden wollte. Auch sie erzählte mir, dass der Satan als leuchtender, charmanter, charismatischer Engel daherkäme, um Menschen hinters Licht zu führen und mit sich in den Abgrund zu ziehen. In dem Gespräch kam es zu einem Einwand meinerseits: Dass es doch kulturell bedingt unterschiedlich sei, an was oder wen man in seinem Leben glaubt, oder eben nicht-glaubt. Daraufhin sagte meine Oma ganz klar und fest, dass Jesus Christus für alle Menschen gestorben ist, egal, aus welcher Kultur sie stammen.

Mein arrogantes, sich-für-weise-haltendes Esoterik-Ich sprach folgende Lügen: Sie ist halt noch eine junge Seele, sie braucht noch einen festen Glauben an eine bestimmte Sache, die ihr Kraft und Sicherheit gibt ... Junge Seelen brauchen oft noch einen festen Halt im Leben ... Da muss jede Seele mal durch ... Als junge Seele kann man das große Ganze noch nicht erfassen, weil man dann "noch nicht so weit" ist, weil man ja weniger Leben auf dieser Erde verbracht hat ... Aber wenn sie irgendwann tot = im Licht ist, wird sie verstehen, was die Wahrheit ist. Dann wird sie sehen, dass wir doch alle Eins sind auf unserem Weg durch die vielen Inkarnationen, dass jede Seele ihren eigenen Plan verfolgt, und dass alles gut so ist, wie es ist ... Jeder Weg ist richtig ... Jede Seele hat sich ihre Lebensumstände und Lernaufgaben vorher ausgesucht ... Wenn ein Weg sich für jemanden gut und richtig anfühlt, kann er nicht falsch für diese Person sein ... Kann doch jeder glauben, woran er will, es gibt kein Falsch und Richtig ... Solange es ihm gut tut und glücklich macht ...

Boah, ich muss aufhören! Das ist so ein Riesen-Schwachsinn, das tut ja weh im Kopf, wenn diese giftigen Gedankengänge sich wie eine Schlange (Tatsache...) durch die Zellen winden.

Ja, in der Szene der Lüge baut alles aufeinander auf. Seelenalter, Seelenrollen, Seelenpläne und all so`n Wahnsinn. Der Frau, deren Zeugnisvideo ich gesehen habe, drückte ich die Rolle Priesterseele mit Fanatismus als Modus auf, oder so ähnlich.

Zurück zum Wintergarten im Haus meiner Oma: Meine Oma schleppte diverse christliche Bücher an, von denen sie mir eines mehr oder weniger aufdrückte: Jesus, unser Schicksal, von Wilhelm Busch. Ich war in Interessenlosigkeit-Taubheit gefangen, deshalb bin ich mir sicher, dass Gott nachgeholfen hat, damit ich das Buch auch wirklich lese.
Durch dieses Buch erfuhr ich von der Bekehrungs-Notwendigkeit: Dass es wichtig ist, zunächst einmal vor Gott die eigene Sündhaftigkeit einzugestehen, inklusive Benennung der Sünden, Bekennung zu der Schuld in unserem Leben. Ich denke, jeder Mensch wüsste diesbzeüglich etwas zu erzählen. Unser Schöpfer hat uns schließlich ein moralisches Empfinden ein- und mitgegeben.

Ansonsten vermittelte mir das Buch, dass viele Schicksale durch das Eintreten Jesu Christi in ihr Leben total verändert wurden - zum Positiven. Von Aussichtslosigkeit und trägem Hamsterrad-Leben zu Sinnhaftigkeit, Lebensfreude und Erquickung. Und, dass wir jederzeit zu Jesus sprechen dürfen, dass er es sich sogar wünscht, weil er uns unsere Schuld, unsere Lasten, Scham, Traumata, Verletzungen abnehmen möchte. Dass Jesus bereit ist, uns vorbehaltlos anzunehmen, jederzeit. Dass wir ihn nur in unser Leben, in unser Herz zu bitten brauchen - mit vorheriger Bekennung der Schuld, natürlich!  Jesus sagt: Tut Buße und glaubt an das Evangelium! Das wird heute von vielen Irrlehrern nicht gepredigt. Dort wird behauptet, wenn du einmal das Übergabegebet gesprochen hast, seist du gerettet & ein Kind Gottes. Dabei kannst du dein Leben lang ein Übergabegebet sprechen und trotzdem nicht aufrichtig bekehrt = im Heiligen Geist neugeboren sein. Doch dazu am Ende etwas mehr.
...

Allerdings kam mir Pfarrer Busch vor wie ein Fanatiker, und das Buch langweilte und nervte mich etwas, während ich es gleichzeitig aus einem inneren Pflichtgefühl heraus las - bzw., weil ich gezogen wurde, es weiterzulesen.

Zwischenzeitlich stellte ich es ins Regal. Dann, vielleicht zwei Tage später, loggte ich mich bei meinem GMX-Email-Postfach ein. Auf der Startseite wurde ein Post von Justin Biber angezeigt - wie er und seine Frau sich taufen ließen. Irgendwie landete ich dann auf seinem Instagram-Account und stieß auf einen Eintrag, in dem Justin davon schrieb: Ich weiß nicht, was ihr glaubt, wer Jesus ist. Jesus Christus ist die Antwort auf unsere Schuld, Scham, Eifersucht, auf unseren Neid, Wut, Zorn, Selbsthass (...)
Daraufhin wurde ich zum Regal gezogen, um das Buch wieder herauszunehmen. Und irgendwie las ich es weiter.

Kurz darauf war ich zweimal quer durch Hamburg spazieren. Verträumt, vertieft in Gedanken. Beide Male wurde ich aus meiner eigenen-Welt herausgerissen durch das Läuten von Kirchenglocken. Beide Male stand ich direkt vor der Eingangstür einer Kirche. Weiß gar nicht mehr, welche; jedenfalls waren es unterschiedliche.

Beim ersten Mal ging ich hinein, weil ich mich irgendwie dazu verpflichtet fühlte. In der Kirche habe ich mich einiger Worte des Pastors Wilhelm Busch in seinem Buch erinnert: Dass das Kreuz für ihn das wichtigste Symbol der Welt ist. Weil Jesus Christus dort für seine ganze elende Schuld starb - und nicht nur für seine eigene, sondern auch für meine, für deine Schuld, für die Schuld der Welt. Ich weiß noch, wie ich Jesus dafür dankte, wenn auch irgendwie etwas widerwillig oder beschämt, weil ich mir komisch dabei vorkam. Dennoch wollte ich es tun. Und ich glaube, dass ich ihn danach noch einmal um die Wahrheit gebeten habe, oder ihn gefragt habe, was er denn von mir will, da er überall in meinem Leben auftauchte.

Beim zweiten Mal dachte ich mir nur noch so: Booah, was ist denn LOS? Was willst du denn?! Da stand ich wieder vorm Eingang, als die schallenden Kirchenglocken mich aus der Träumerei entführten, und dieses Mal stand eine kleine "Statue" von Jesus am Kreuz davor. Ich schaute ihn an, hörte die Kirchenglocken und fühlte die Worte "Ich lade dich ein" in mir. Das waren lebendige Worte. Etwas verwirrt und unruhig-unsicher stand ich da, die Bedeutung des Moments spürbar nicht ganz erfassen-könnend.

Jetzt im Nachhinein weiß ich natürlich, was damit gemeint war/ist. Jesus Christus lädt ausnahmslos jeden ein, zu ihm zu kommen, um sich von seinem Blut reinwaschen zu lassen, um seine ganz persönlichen Lasten auf Ihn zu werfen (Denn Gott will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. - 1. Timotheus 2:4)
In (u.a.) Matthäus 11:28-30 ruft Er dazu auf:

Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen! Und ich werde euch Ruhe geben. Nehmt auf euch mein Joch, und lernt von mir! Denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, und ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen; denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.

Ich war eine dieser Beladenen, aus verschiedenen Gründen - wie es letzlich jeder ist, der eine mehr, der andere weniger. In dieser Welt zu leben, in der die Finsternis herrscht (Leid, Krankheit, Bosheit, Gewalt, Kummer, Egoismus, Tod), ist kein Ponyhof. Neben der eigenen Schuld kommen Verletzungen und Traumata hinzu, die uns belasten. Jesus Christus ist die Antwort:
Ich bin als Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibt. (Johannes 12:46)

Jesus Christus führt uns aus der Finsternis in sein wunderbares Licht. :) Er macht uns frei und leicht, weil er unsere Lasten trägt, wenn wir sie ihm bekennen bzw. anvertrauen. Mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht. Er möchte uns erquicken, als guter Hirte für uns sorgen, als guter Hirte uns sicher ans Ziel führen - zu Gott, dem Vater im Himmel! :)
:)

Wenig später war ich via AirBnb unterwegs. Den Film "Die Hütte" schaute ich mir an und vermischte die christlichen Botschaften der Wahrheit mit meiner Spiritualitäts-Lügenlehre. Und der Feind drängte mich, ein Buch über Magie zu bestellen. Habe ich aber nicht getan.
Und wenige Tage später war ich in der Nähe von Lüneburg. Ich lief über einen großen Platz. Links von mir, an ein Geländer gelehnt, stand ein junger Mann mit einem großen Kreuz an einer Kette, die er um den Hals trug. Aus den Augenwinkeln beobachtete er mich, irgendwie; mit einem leichten Lächeln auf den Lippen. Ich glaube, dass der Herr ihn dorthin gestellt hat. Er hat zwar nichts gesagt, und dennoch wirkte er auf mich. Jedenfalls: Irgendwie betrat ich kurz danach die Kirche in der Nähe des Bahnhofs, die geöffnet war.

Und ich sagte still zu Jesus: Jesus, ich glaube nicht, dass Spiritualität und alles, was dazu gehört, vom Satan sein soll. Ich glaube es nicht, das kann einfach nicht sein! Yoga & Co. hilft so vielen Menschen aus der Depression heraus. Es gehört doch zur Lichtarbeit, die so weit verbreitet ist auf der Welt, die von so zahlreichen Menschen überall ausgeübt wird! Das kann nicht böse sein! Bitte zeige mir die Wahrheit!!

Tjaah, für den nächsten Morgen, das war der Morgen des 15. August 2020, hatte ich mir vorgenommen, Yoga zu machen. Ich hatte andauernd Widerstände und keine Lust, deshalb musste ich mich "zu meinem Glück zwingen" - da Yoga so sehr euphorisierend und erleichternd wirkte. Manchmal war ich richtig auf Wolke 7 danach. Wie gesagt: Es hat ja seinen Grund, weshalb die Menschheit auf den Yogawahn hereinfällt. Eine Wirkung ist da. Aber wenn man aufmerksam ist, ist diese Peace-Love-Empathy-Wirkung direkt im Anschluss nicht nur kurzlebig, sondern auch sehr ablenkend von der Wahrheit: Dass eigentlich alles mögliche bergab geht im Leben, bei jedem unterschiedlich. Zerbruch von Beziehungen, finanzielle Verschuldung, soziale Isolation, ein sich vermehrender Egoismus, Süchte, Krankheiten, und und und.

Doch Gott sei Dank kam es dazu, dass ich seitdem niie, nie wieder Yoga ausübte, auch an dem Morgen des 15.8.2020 nicht. :) Denn ich wurde gezogen, mir erneut Zeugnisvideos anzuschauen von Menschen, die berichten, aus der Spiritualität befreit worden zu sein durch Jesus Christus (= ich hatte tags zuvor erneut Jesus Christus um die Wahrheit gebeten...)
Die bereits vier Wochen zuvor gesehenen Videos hatte ich versucht, aus meinem Denken zu verbannen, wollte darüber nicht nachdenken, schon gar nicht erneut so etwas "Verstörendes" mir antun. - Klar, denn die Wahrheit zog mich aus der Licht-und-Liebe-Blase der Spiritualität. Und generell riss sie mich aus einer Art Blase. Ich habe schon immer mehr in Fantasie- und Illusionswelten gelebt als "in der Welt", irgendwie. Die "Realität" der Welt war irgendwie nichts für mich (was ja auch kein Wunder ist, denn sie ist hochgradig gefallen und dient dem Fürsten der Finsternis). Und die reale Realität ist sowieso eine ganz andere, die ich mir nie, nie, niemals hätte träumen lassen (s.u.).  ...Weiter im Text:

Und doch zog es mich. Es war ein Prozess von morgens bis nachts. Keine Ahnung, wie die Zeit so schnell verging. Ich hörte mir von mehreren Menschen Zeugnisse an, und die liefen alle auf dasselbe hinaus:
Jesus Christus ist der Weg und die Wahrheit und das Leben.
Und zwar der einzige Weg.
Es gibt keinen anderen.
Diese Blase aus Licht & Liebe, Spiritualität, es gibt viele Wege zu Gott, es gibt kein Richtig und kein Falsch, Reinkarnation, Wir-sind-alle-Eins usw. ist LÜGE.

Im Laufe des Tages bekannte ich Jesus immer mal wieder meine Schuld, die mir einfiel. Und irgendwann muss er mir seinen Heiligen Geist geschenkt haben, denn auf einmal wusste ich, dass es wahr ist, was diese Menschen da berichten:
Der Teufel ist real und er ist kein Scherz. Die Realität ist nicht ungefährlich, sie ist nicht Licht-und-Liebe ohne Gefahr von ernsthaften, grausamen Folgen für die Ewigkeit. Der Teufel ist intelligent und lügt und betrügt und zerstört. Alles, was ich in der Spiritualität gelernt und gelebt, praktiziert habe, ist zur Ehre Satans gewesen.

Meine Elbenkarten standen schräg von mir auf einem Tisch. Ich schaute sie an und bemerkte plötzlich die dunkle Bedrohung, die von ihnen ausging. Boshaftigkeit strömte aus ihren Augen. Ich zerriss sie und schmiss sie in einen Container - ich wollte nicht mehr mit ihnen in einem Raum sein. (Zur Erinnerung: Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, gekommen ist, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; (...) - Jesus in Johannes 16:13)

Ca. sechs Wochen zuvor hatte eine Freundin mir ein Armband geschenkt - von einer Fadenrolle hat sie die passende Länge für mein Handgelenk abgeschnitten und als ich es mir umband, "durfte" ich mir etwas wünschen. Normalerweise hält so ein Armband ewig.

Ich weiß noch, wie ich an meinem Bekehrungstag an dieses Armband dachte mit dem Empfinden, dass daran auch irgendwie etwas "verdächtig" sei - ohne Witz, ich schaute nach links unten, auf mein linkes Handgelenk, und in diesem Moment fiel es ab! Der Hammer, wie der Herr arbeitet! :)

Ich weiß noch, wie erleichtert ich war. Endlich muss ich kein Yoga mehr machen, und diesen ganzen Zwängen und Pflichten folgen! Ich hatte mir eingetrichtert und eintrichtern lassen, dass ich mehr, mehr, mehr TUN muss, um endlich Heilung zu erlangen, körperlich wie psychisch. Um endlich ankommen zu können. Teilweise bin ich morgens schon mit einem schlechten Gewissen aufgestanden, weil ich nicht erst Atemübungen und Meditation und Yoga praktizierte, sondern Kaffee getrunken habe. Das sind jetzt Kleinigkeiten, aber so war das allgemeine Mindset in dieser Lügenwelt. Tun, tun, tun. Sich reinigen, reinigen, reinigen. Du musst, musst, musst. Weiter, weiter, weiter. Mehr, mehr, mehr.

Und dann kommt Jesus Christus, von dem ich nichtmal Heilung erwartet habe - für solche Gedanken war gar kein Raum, denn ich habe die Realität der Realitäten geschenkt bekommen, und das als Mensch, der sein Leben lang irgendwie vor der (scheinbaren!) Realität flüchtete (durch Leben in Fantasiewelten - Harry Potter - z.B.) - und macht mich frei und heil!

Ankunft und Heilung und Leichtigkeit und Freude und Sinnhaftigkeit, einfach so. Zumindest Heilung der psychischen Geschichten. Meine Zucker-Ess-Sucht hat er mir noch gelassen (ich weiß auch in etwa, warum), deshalb sind meine körperlichen Probleme noch nicht weg. Aber was das Psychische angeht: Seit mindestens meiner Jugend war ich befallen von immer wiederkehrender Leere-Langeweile-Dunkelheit. Im Laufe der 20er (ich war gerade 30 bei meiner Errettung) dann zunehmende Depressionseinbrüche, Suizidgedanken, Zustände von Existenz-nicht-aushalten-können. Das war schon ziemlich krass, dabei kann ich das jetzt, wo die Liebe Gottes in die ganze Finsternis gebrochen ist und Dinge geheilt hat, gar nicht mehr so greifen. Es gibt auch so step-by-step-Themenbereiche, wo dann nach und nach Heilung geschieht. Mit jedem arbeitet der Herr anders. Manche Menschen werden von jahrelanger Heroinsucht zack, bam - BEFREIT. Von Jetzt auf Gleich. So wie es bei mir mit den psychischen Dingen war.

Wenn euch nun der Sohn befreit, dann seid ihr wirklich frei.
- Johannes 8:36

Auch jetzt nach 8 Monaten ist es manchmal noch wie "zu schön, um wahr zu sein", was da passiert ist. Aber so real wie noch gar nichts zuvor. Weil Jesus Christus ECHT ist, authenthisch, WAHRHEIT. Eine absolute Wendung meines Lebens! Also alles ist richtig komplett extremst anders als je zuvor. Bisher vor allem im Inneren, das Außen wird nach und nach folgen. Jesus Christus ist alles, was ich mir immer gewünscht und ersehnt habe. Mein Leben lang habe ich nach IHM gesucht. Jesus Christus ist die Antwort - auf erdenklich alles!

Die Leere war so intensiv und aufdringlich-spürbar, weil ich die Liebe Gottes noch nicht angenommen hatte - Gott erweist seine Liebe darin, dass er seinen einzigen Sohn hingab, für unsere Schuld zu sterben, als wir noch Sünder waren! Dieser, Gottes Sohn, ist Jesus Christus, den ich am 15.8.2020 als Herrn und Erlöser annehmen durfte - somit nahm ich die Liebe Gottes an. :)
Möge das die gesamte Menschheit tun! Dem Herrn sei alle Ehre & Dank in Ewigkeit! Amen.:)


PS: Gott hat sogar versucht, durch Filme über Judenverfolgung auf sich aufmerksam zu machen. Das war im April/Mai vor meiner Bekehrung: Plötzlich hatte ich Interesse an solchen Filmen und war teilweise richtig am Flennen, weil es so grausam ist, was da abging. Ich denke, Gott wollte mich dazu bewegen, mal ernsthafter darüber nachzudenken, warum ausgerechnet die Juden verfolgt wurden und werden.
Ungefähr zu dieser Zeit hatte ich mir aus einem Impuls heraus ein Buch über Jesus bestellt.
Und schon wieder einen Flyer mit Jesus Christus-Bezogenheit geschenkt bekommen, in einem Park in Hamburg, in dem tatsächlich gerade sonst niemand war - nur die Frau, die den Flyer verteilt hat, und ich.

Gab es bei dir vielleicht auch Anstupser solcher Art? So scheinbar nebenbei, kaum bemerkt? Wir schauen oft nicht richtig hin, weil wir so beschäftigt sind mit anderen - weltlichen, vergänglichen - Dingen. Dabei ist Jesus Christus derjenige, um den es geht in unserem Leben - gehen sollte. Der Mensch wurde geschaffen, um in Beziehung mit Gott zu leben. Gott ist Liebe; diese möchte er den Menschen auch geben - wenn sie möchten! Niemandem zwingt Jesus Christus sich auf.

Gott gebührt die Ehre, nicht der Welt, nicht dem Geschaffenen (Mond, Universum,......). Gott hat diese Welt erschaffen, die Natur, die Artenvielfalt. Alles, an dem wir uns hier erfreuen, ist eine Schöpfung Gottes. Wie wär`s, wenn wir dafür IHM Ehre und Dankbarkeit geben? Er hat ein Leben für uns, das genau richtig für uns ist - Gott, unser Schöpfer & Vater, kennt uns am Besten; wesentlich besser als wir uns selbst, denn er ist derjenige, der unser Herz gebildet hat. Doch wir lassen ihn nicht hinein, weil wir z.B. unaufmerksam und desinteressiert - und vom Teufel verblendet und abgelenkt - sind, wenn Jesus Christus bei uns anklopft. Freuden, Sorgen, generell Dinge der Welt sind für viele Menschen sehr einnehmend. Für das, worauf es wirklich, wirklich, wirklich ankommt, bleibt kein Raum.

Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an; wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, zu dem werde ich hineingehen und mit ihm essen und er mit mir.
- Offenbarung 3:20

Hier das Übergabegebet, das ich damals gesprochen habe - vier Wochen vor der Bekehrung, und am Bekehrungstag selbst. Falls du es sprechen möchtest: Bitte Jesus um Hilfe dabei, dass du es aufrichtig sprechen kannst.

Herr Jesus Christus, 
ich komme jetzt zu dir, so, wie ich bin. 
Ich komme mit all meinen Schwächen und meinen Fehlern. 
Ich weiß, dass du mich (trotzdem) liebst, deshalb möchte ich es jetzt festmachen. 
Ich treffe die Entscheidung: 
Komm, Herr Jesus, komm tiefer in mein Leben, ich brauche Dich! 
Mach mich rein mit Deinem Blut.
Ich öffne Dir die Tür meines Herzens und nehme Dich als meinen Erlöser und Herrn an. 
Ich glaube, dass du für meine Sünden am Kreuz von Golgatha gestorben bist und Du mit Deinem Blut für mich bezahlt hast.
Ich bitte Dich, übernimm Du die Herrschaft nun in meinem Leben. 
Ich glaube, dass Du aus den Toten auferstanden bist, 
Du der Sohn Gottes bist und Dir alle Macht gegeben ist. 
DANKE, dass Du mich errettet hast, 
dass mein Name in Deinem Buch des (ewigen) Lebens geschrieben ist. 
Ich glaube das. Ich empfange das. 
Heiliger Geist, hilf mir bitte auf meinem Weg! 
Amen!